Humboldt Realschule Bönen

Leitgedanke

Im Jahr 1969 wurde die Realschule Bönen gegründet.

Vierundzwanzig Jahre später wurde 2003 von der Schulkonferenz beschlossen, die Schule nach den Brüdern Alexander und Wilhelm von Humboldt in Humboldt-Realschule umzubenennen.

Der neue Name will anschaulicher das Profil und Selbstverständnis unserer Schule in der Öffentlichkeit verdeutlichen.

Das Lebenswerk der Gebrüder Alexander und Wilhelm von Humboldt steht für ein lebenslanges und sich auf die unterschiedlichsten Bereiche des Lebens erstreckendes Lernen.

So beeinflusst das Werk Wilhelm von Humboldts (1767-1835) die deutsche Kulturgeschichte bis heute. In seinen Arbeiten beschäftigte er sich ebenso mit dem Bereich der Bildung, der analytischen Betrachtung von Sprache, Literatur und Kunst als auch mit dem Staatswesen. Als moderner, aufgeklärter Wissenschaftler initiierte er längst überfällige, notwendige Reformen im Bereich des Schul- und Universitätswesens.

Sein Bruder Alexander von Humboldt (1769-1859) machte sich durch seine ausgedehnten Forschungsreisen, die ihn in die entlegendsten Gebiete der Erde vordringen ließen, einen Namen. Er gilt als Mitbegründer der Geographie als moderner Wissenschaft.

Das vielseitige, umfassende Interesse und der lebenslange Lernprozess sind kennzeichnend für das außergewöhnliche Leben dieser beiden Wissenschaftler.

Ihrem Beispiel (Vorbild?) fühlen wir uns als Humboldt-Realschule verpflichtet.

Die Vielseitigkeit des Lebens spiegelt sich im Fächerkanon unserer Schule wider.

Er eröffnet den Schülern den Weg zu einer umfassenden, allgemeinen Bildung. Dabei können sie ausgehend von ihren individuellen Neigungen eigene Schwerpunktsetzungen vornehmen, indem sie sich als Wahlpflichtfach für die Sprache Französisch, eine Naturwissenschaft wie z.B. Biologie, das Fach Informatik oder aber für das gesellschaftswissenschaftliche Fach Sozialwissenschaften entscheiden.

Mit dem mehrjährigen Projekt „Lernen lernen“ werden die Schüler zudem zur Ausprägung einer eigenen, lebenslangen Lernkompetenz ermuntert, die heute für jeden Menschen unerlässlich ist, um die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt und Gesellschaft erfolgreich bewältigen zu können.

Ganz im Sinne der Gebrüder von Humboldt gehört unverzichtbar zur lebenslangen selbstständigen Lernkompetenz die Fähigkeit, Probleme selbst zu lösen.

Die Einsicht Alexander von Humboldts, dass „ein frühes Ahnen dem späteren Wissen“ überall vorausgeht, findet sich in der Unterrichtsgestaltung an unserer Schule wieder.

Die Schüler zur Entwicklung eigener Lösungsansätze zu befähigen, ganz gleich ob im mathematischen, sprachlichen, natur- oder gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht, steht im Zentrum unserer Arbeit.

Die Bedeutung der Verknüpfung von Denken und Wissen hat schon Wilhelm von Humboldt betont: „Denken und Wissen sollten immer gleich Schritt halten. Das Wissen bleibt sonst tot und unfruchtbar.“

Denken und Wissen sind die beiden wesentlichen Bestandteile von Bildung. Nur wer gelernt hat, selbstständig zu denken, ist in der Lage, sich sein Leben lang immer wieder Wissen anzueignen.

Aus diesem Grund möchten wir unsere Schüler bei der Aneignung und Vertiefung dieser beiden Fähigkeiten bestmöglich unterstützen.

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