Humboldt Realschule Bönen

Informatik

Folgende Fachlehrer unterrichten an der Humboldt-Realschule in den Jahrgangsstufen 5-10 Informatik: Herr Hermanni, Herr Lange und Herr Köhler.

Alle anderen Kolleginnen und Kollegen nutzen die Neuen Medien, um ihren Unterricht sinnvoll und effektiv zu ergänzen.

Die Schule ist mit zwei Computerräumen ausgestattet. Der Informatikraum I bietet 18 Schülerarbeitsplätze (iMacs), die sowohl MS Windows als auch das Apple-Betriebssytem onboard haben. Somit hat jedes Mitglied eines WPI-Kurses seinen „eigenen“ Rechner. Im zweiten Informatikraum befinden sich 16 PCs, die hauptsächlich für die anderen Lerngruppen Möglichkeiten bieten, mit MS Office zu arbeiten bzw. das Internet für Recherchen zu nutzen. Zudem befindet sich in jedem Lehrerraum ein an das Internet angeschlossener PC.

Die fünften Klassen bekommen in den ersten Schultagen im Rahmen von „Lernen lernen“ eine Einführung. Dabei lernen sie, wie man sich im Informatikraum zu verhalten hat, und Grundsätzliches zur richtigen Benutzung des Computers (Anmeldung, Struktur der Datenspeicherung, Recherchieren im Internet). Seit dem Schuljahr 2010/11 wird im Rahmen der Kooperation mit dem Hellweg-Berufskolleg (Unna) eine Arbeitsgemeinschaft für die fünften Klassen durchgeführt. Hier sollen das Schreiben mit dem 10-Finger-Tipp-System und die Grundlagen in der Arbeit mit MS Word erlernt werden.

In der Jahrgangsstufe 6 werden die Grundlagen erweitert und die Schülerinnen und Schüler spielerisch mit Zeichenprogrammen und einfachen WORD-Anwendungen an die sinnvolle Nutzung von Rechnern herangeführt. Mit der Arbeit in Klasse 6 bekommen sie Entscheidungshilfen für die Wahl des Neigungsfachs ab Klasse 7. Der Unterricht umfasst eine Wochenstunde pro Halbjahr.

In der Jahrgangsstufe 8 wird ab dem Schuljahr 2008/09 ebenfalls Informatik unterrichtet. Ziel des Unterrichts ist es, die richtige Arbeitsweise mit MS EXCEL zu erlernen. EXCEL ist ein Bestandteil des Mathematikunterrichts und wird durch die kontinuierliche und intensive Arbeit im Informatikunterricht zu größerem Erfolg führen.

In den Differenzierungskursen von Klasse 7 bis 8 werden drei Wochenstunden unterrichtet und je drei Arbeiten pro Halbjahr geschrieben, in 9 und 10 gibt es vier Wochenstunden. Es werden vier Arbeiten pro Schuljahr geschrieben.

 

Ziel des Informatikunterrichts ist zunächst der Abbau von Schwellenängsten. Jede Schülerin und jeder Schüler soll ohne Angst oder Bedenken mit den Computern arbeiten können. Die Geräte sind so abgesichert, dass mit einem Neustart das ursprüngliche System wieder verfügbar ist. Allerdings muss jeder lernen und anwenden können, wo die Daten gespeichert und abgerufen werden müssen. D.h.: Die Struktur des Intranetzes muss jedem bekannt sein. Dies wird zu Beginn der Klasse 5 bereits intensiv geübt.

Das Hauptziel ist natürlich, den Schülerinnen und Schülern die entsprechenden Fachkompetenzen zu vermitteln, so dass sie beste Voraussetzungen haben, sich den Anforderungen der Arbeitswelt stellen zu können. Die Inhalte in den Differenzierungskursen (à Medienkonzept) gliedern sich in folgende Bereiche: Betriebssysteme, Office-Anwendungen, Präsentieren, Simulation, Prozessdatenverarbeitung und Programmiersprachen.

Neben diesen Fachkompetenzen eignet sich die Informatik besonders gut, soziale Kompetenzen zu erwerben durch die häufige Arbeit in Gruppen. Dies gilt sowohl bei der Phase der Modellbildung und des Aufstellens von Lösungsstrategien als auch bei der praktischen Umsetzung. Teamwork in Projekten zeigt deutlich die Grenzen der Einzelarbeit und den Vorteil der gemeinsamen erfolgreichen Arbeit.

Unterstützend zum Unterricht werden die Grundlagenbücher aus dem HERDT-Verlag benutzt, die den jeweiligen Kursen zeitweise zur Verfügung stehen.

Diese Bücher eignen sich auch für den Erwerb des ECDL oder des EXPERT-Diploms. Flankierend dazu werden auch Themenhefte aus dem KNOWARE-Verlag eingesetzt.

Curriculum für die nicht differenzierten Klassen 5 bis 10

Kl. 5:                          

  • Verhalten im Computerraum
  • Umgang mit dem Betriebssystem („Wo speichere ich meine Dateien?“)
  • Einfache Textverarbeitung in WORD
  • Dies wird im Einführungskurs durch die Informatiklehrer in der ersten Schulwoche erarbeitet.

 

Kl. 6:                          

  • Recherchieren im Internet und Verarbeitung der Informationen in geeigneten Programmen (Word)
  • Spielerisches Gestalten mit Zeichenprogrammen
  • Das Fach Informatik wird einstündig in der gesamten Jahrgangsstufe unterrichtet.

 

Kl. 7:           

  • Erweiterte Textverarbeitung mit Einbindung von Grafik (Erstellen einer Zeitung)
  • Arbeiten mit MINDMAP

 

Kl. 8:      

  • Arbeiten mit EXCEL (Zinseszinsen berechnen / Simulation)
  • Arbeiten mit POWERPOINT / MEDIATOR (Präsentieren von Referaten)
  • Das Fach Informatik wird einstündig in der gesamten Jahrgangsstufe unterrichtet.

 

Kl. 9:  

  • Bildbearbeitung (PAINT, PHOTOIMPACT, PHOTOSHOP ELEMENTS)

 

Kl. 10: 

  • Videobearbeitung (ULEAD Video, APPLE imovie)

 

[In den Klassen 7, 9 und 10 werden die Inhalte im Fachunterricht erarbeitet.]

Curriculum für den WP I-Bereich (Klassen 7 bis 10)

Neben diesem Grundbereich der Medienerziehung wird an unserer Schule ab dem Schuljahr 2005/06 Informatik als WP I-Fach angeboten (Neigungsfach 7-10 mit Korrekturen), weil die bisherigen Arbeiten, Leistungen und Erfolge im Bereich „Arbeiten mit Neuen Medien“ das Image unserer Schule mitgeprägt haben

 

Klasse 7

Klasse 8

Klasse 9

Klasse 10

Ø   Betriebssystem, Allg. Grundlagen, Windows / Mac OS

Ø   HTML-Programmierung

Ø   Bildbearbeitung II

       (animierte Bilder/
        Flash)

Ø   Hardware / Dualsystem

Ø   Office:

Textverarbeitung

(Word)

Präsentationen

(PowerPoint)

Ø   Bildbearbeitung

Ø   Datenbanken/
Datenschutz

       (ACCESS)

Ø   PDV: CAD - CAM

Ø   Präsentationen

       (Mediator)

Ø   Programmieren

       (Mediator)

Ø   Programmiersprache

       (Visual Basic)

Ø   Kalkulation
(Excel)

 

Ø   Simulationen

Ø   Künstliche Intelligenz

Ø   Internet

Ø   Projekt

Ø   Umfragen-
auswertung

(Grafstat/Excel)

Ø   Anwender-Software

(Hot Potatoes)

 

Grundsätze der Leistungsbewertung

Die Leistungsbewertung bezieht sich auf die im Unterricht vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Grundlage der Leistungsbewertung sind alle von der Schülerin oder dem Schüler im Beurteilungsbereich "Schriftliche Arbeiten" und im Beurteilungsbereich "Sonstige Leistungen im Unterricht" erbrachten Leistungen.

Im WPI-Bereich Informatik werden Klassenarbeiten, Leistungen im Unterricht und die Teamwork-Fähigkeit in die Bewertung miteinbezogen. Außerdem werden noch sonstige Leistungen wie z.B. zusätzliche Referate, Präsentationen, praktische Einsätze beim Installieren oder Prüfen der Hardware oder Software etc. berücksichtigt.

Die Klassenarbeiten bestehen aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil. Für beide Bereiche gibt es ein Sollpunktschema, nach welchem die Ist-Leistung ermittelt wird (à Medienkonzept). Im schriftlichen Teil werden nicht nur kognitive Leistungen, sondern auch logische Denkvorgänge und Transferleistungen überprüft. Der praktische Teil enthält Aufgaben, welche den Erfolg der Lernvorgänge im Unterricht (erworbene Fertigkeiten) überprüfen, sowie selbstständige Problemlösungen oder auch Präsentationen. Neben den Inhalten werden auch prozessbezogene Kompetenzen beurteilt wie Problemlösen, Modellieren, Argumentieren oder das Einsetzen optimaler Werkzeuge.

 

Aktuelle Termine

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