Humboldt Realschule Bönen

Religion

 

Wer unterrichtet das Fach?

 

Den Unterricht im Fach katholische Religionslehre erteilt Frau Stritzke, die evangelischen Schülerinnen und Schüler werden von Herrn Bläsing, Frau Schulz und Frau Frommeyer-Patschke unterrichtet.

 

Inhalte

 

Klasse 5/6

  • Miteinander – Ich und die anderen
  • Schöpfung und Verantwortung
  • Freundschaft – Gut, dass wir einander haben
  • Gottes Bund mit Israel – Die 10 Gebote
  • König David – der Kleinste wird zum Größten
  • Jesus von Nazareth in seiner Zeit
  • Erste Christen – Aller Anfang ist schwer!
  • Wir begegnen Muslimen
  • Die Bibel – eine Bibliothek
  • Gleichnisse - Da steckt mehr dahinter!
  • Beten – Online mit Gott
  • Symbole
  • Das muss gefeiert werden - Feste der Religionen
  • Das Kirchenjahr
  • Mal ganz ehrlich! - Wahrheit und Lüge
  • Wer ist Gott für mich?
 Klasse 7/8
  • Leben und Wirken des Reformators Martin Luther
  • Nachfolge Jesu - Kloster
  • Glaube und Aberglaube, Okkultismus
  • Wunderberichte in den Evangelien
  • Evangelisch – katholische: Miteinander Christ sein
  • Diakonie und Leben mit Behinderungen
  • Judentum
  • Flucht in die Sucht
  • Gewissen
  • Paulus
Klasse 9/10
  • Weltbild – Menschenbild: Bioethik
  • Der Tod als Teil des Lebens
  • Einsatz für Gerechtigkeit
  • Freundschaft und Liebe
  • Kirche zwischen Wahrheits- und Absolutheitsanspruch
  • Sekten und ihre Strukturen
  • Den eigenen Weg finden: Lebenswünsche und Lebensziele
  • Hinduismus und Buddhismus: Fernöstliche Religionen entdecken
  • Strafe und Todesstrafe
  • Arbeit und freie Zeit
  • Krieg und Frieden: Verantwortung in der Welt übernehmen
  • Kirche: Mehr als nur glauben

 

Ziele

Der Religionsunterricht beider Konfessionen möchte für die Schülerinnen und Schüler erkennbare Akzente aus unserer christlichen Tradition vermitteln.

Damit versuchen wir, in einer Zeit vielfältiger und fragwürdiger Sinnangebote und konsumhaft-materieller Überbewertung Orientierungshilfen für eine bewusste Lebensgestaltung zu geben.

Das im Religionsunterricht erarbeitete Wissen braucht Ergänzung durch außerunterrichtliche Erkundigungen. So können Besuche in Kirchen und Klöstern, in einer Synagoge oder Moschee zu spirituellen Erfahrungen führen und zur Reflexion über die eigene religiöse Identität und Identifikation beitragen. Verschiedene Projekte (s. Lehrplan) wie die Betreuung älterer Menschen helfen, Jugendliche für menschliche Hilfsdienste zu sensibilisieren.

 

Grundsätze der Leistungsbewertung

Der Religionsunterricht ist ordentliches wissenschaftliches Unterrichtsfach und im Hinblick auf die Versetzungswirksamkeit anderen Fächern gleichgestellt. So enthält er, neben der im Vordergrund stehenden mündlichen Mitarbeit, viele weitere Elemente, die bewertbar sind und die auch bewertet werden sollen: Die Wiedergabe eines Sachverhaltes, die Interpretation eines Bildes, das Anfertigen eines Protokolls, eine Mappe, erstellt während der Werkstattarbeit oder des Stationenlernens, ein Referat, die Mappenkontrolle am Ende des Halbjahres u.a.

Es ist die Aufgabe gerade der Religionslehrerinnen und Religionslehrer, auch die Problematik der Leistungsanforderung und -bewertung zu sehen. Nicht jede Schülerin bzw. jeder Schüler erlebt Leistungsbewertung als Motivation. Häufig tritt an deren Stelle die Angst vor dem Versagen, nicht nur bei schwachen Schülerinnen und Schülern. Hier ist der Religionsunterricht in seinem Selbstverständnis gefordert. Die Religionslehrerinnen und Religionslehrer müssen den Schülerinnen und Schülern helfen, diese Versagensangst zu bewältigen, indem sie ihr das christliche Menschenbild gegenüberstellen und damit die Relativität von Leistung verdeutlichen.

In einem ganzheitlichen Lernprozess verbinden sich die kognitive, affektiv-emotionale und pragmatische Dimension des Lernens. Da das Fach Religionslehre kein Fach mit schriftlichen Arbeiten ist, müssen die mündlichen Leistungen vorrangig berücksichtigt werden.

Praktische Arbeiten kreativer Art sind fester und in der Wertung zu berücksichtigender Bestandteil des Unterrichtes.

Auch die freiwillige Mitarbeit bei der Vorbereitung von Schulgottesdiensten sowie das Engagement bei der Planung oder Durchführung von Aktionen sollen im Zusammenhang mit Ökumenischem Lernen und der Öffnung von Schule im Interesse der Schülerinnen und Schüler in die Leistungsbewertung einfließen.

 

Kurze schriftliche Übungen (Tests) im Sinne von schriftlichen Überprüfungen des Lernstands und der Erreichung von Lernzielen können durchgeführt werden. Diese sollen stofflich begrenzt sein und die Dauer von ca. 15 Minuten in der Regel nicht überschreiten.

Es ist sinnvoll auch schriftliche Überprüfungen anzubieten, da

1. ruhigeren Schüler/innen eher die Möglichkeit gegeben wird, ihr Leistungsvermögen aufzuzeigen,

2. der Stellenwert des Faches als ordentliches Lehrfach vor Augen geführt wird,

3. und die Schüler/innen sich gründlich und intensiv mit einem Sachthema auseinandersetzen.

 

In der Konzeption der Tests ist auf eine ausgewogene Gewichtung der Aufgaben im Blick auf die Anforderungsbereiche Reproduktion, Reorganisation und Transfer/Problemlösung zu achten. Dabei sind neben der sachgerechten Darstellung auch die sprachliche Korrektheit (s. Erlass: Förderung der deutschen Sprache in allen Fächern), der logische Aufbau und die Prägnanz der Ausführungen wichtige Beurteilungskriterien.

Die Korrektur des Tests sollte ausführlich mit der Lerngruppe besprochen werden, um eine größtmögliche Transparenz in der Notengebung zu erreichen und den Schüler/innen einen Lernzuwachs im Blick auf weitere Leistungsüberprüfungen zu ermöglichen.

Die Tests dürfen sich nur auf begrenzte Stoffgebiete im unmittelbaren Zusammenhang mit dem jeweiligen Unterricht beziehen und können wie eine zusätzliche mündliche Leistung bewertet werden.

 
 

Zusatzveranstaltungen

Folgende fakultative Angebote im Rahmen des Religionsunterrichtes haben sich - unter Berücksichtigung der Wünsche der Eltern- und Schülervertreter - in den vergangenen Jahren profiliert.

Die aufgeführten Vorhaben sind in jedem Schuljahr abhängig von der Unterrichtsverteilung und den Gegebenheiten in den außerschulischen Institutionen.

 
Angebote
  • ökumenische Schulgottesdienste, gestaltet in Zusammenarbeit von Schülerinnen und Schülern, Pfarrern und Lehrern zur Begrüßung (Kl.5), zu Weihnachten (Kl. 5-10) und zur Entlassung (Kl. 10)
  •  freiwillige Beteiligung von Realschülern, Eltern und Lehrern am ökumenischen Jugendkreuzweg der kirchlichen Jugendgruppen Bönens
  •  konfessionelle Schulgottesdienste zu Kirchenjahrszeiten oder speziellen Wunschthemen
  •  „Alt trifft Jung“ – Realschüler helfen dem sozialen Dienst im AWO-Seniorenpflegeheim bei der Betreuung der Bewohner und gestalten Gesprächs- oder Spielenachmittage unter ausgewählten und vorbereiteten Themen
  •  Exkursionen zum Benediktinerkloster in Gerleve, zur Synagoge, zum Dom oder zur Sekteninfo nach Essen oder Köln, zur Moschee in Dortmund oder zum Hindutempel in Hamm
  • Hilfe bei der Pflege der Gräber russischer Zwangsarbeiter oder Sammelaktionen für bedürftige Menschen in Zusammenarbeit mit dem Bönener Verein für “Humanitäre Hilfe in Osteuropa“
  •  Besichtigung des Bestattungsinstitutes Schulte in Bönen
  •  Kennen lernen sozialer Einrichtungen (Kinderklinik Königsborn, Tagespflege Elshoff, Aussiedlerheim in Hamm)

 

Aktuelle Termine

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